23.01.2009
 

Die Tatsache, dass Löhne und Gehälter heute fast ausschließlich bargeldlos gezahlt werden, ist ein Hauptgrund für die hohe Verbreitung von Girokonten in Deutschland. Das Gehaltskonto ist wohl die häufigste Variante des Girokontos. Üblicherweise werden vom Gehaltskonto die Lebenshaltungskosten gezahlt, wie zum Beispiel Miete und Strom.

Das klassische Gehaltskonto wird von einigen Banken kostenlos angeboten, wenn die Zahlungseingänge regelmäßig erfolgen und eine bestimmte Höhe überschreiten. Häufig sind Gehaltskonten tatsächlich nur Arbeitnehmern vorbehalten. Die Kreditwirtschaft hat für andere Berufsgruppen, wie Freiberufler, Studenten oder Selbständige, eigene Varianten von Girokonten etabliert.

Um das passende Gehaltskonto zu finden sollten besonders die Verfügbarkeit von Geldautomaten und die Kosten für Kredit- und EC-Karte beachtet werden. Schließlich werden die alltäglich anfallenden Kosten häufig mit Zahlungen vom Gehaltskonto beglichen. Man sollte auch auf die Anzahl der Automaten achten. Es wäre sehr kostspielig, wiederholt auf institutsfremde Automaten auszuweichen, weil das eigene Institut zu wenige Geräte aufgestellt hat.